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00:00:00: Architecture Talks, der Architekturpodcast von Jung.

00:00:06: Case by case

00:00:07: oder

00:00:07: Architektersprache?

00:00:09: Case-by-case.

00:00:10: Und wie ist das bei Umbaukultur und Neubau?

00:00:13: Muss ich mich da entscheiden?

00:00:15: Musst du nicht!

00:00:17: Ist das Glas halb voll oder halblehr?

00:00:19: Na ja immer halbvoll natürlich...

00:00:23: Ralph Petersen gehört zu den Architekten, die ihre Architektur nicht aus einer formalen Handschrift heraus entwickeln sondern aus einer präzisen Auseinandersetzung mit Ort, Aufgabe und Kontext.

00:00:33: Architek-Tour ist unheimlich komplex – vieles hängt mit allem Zusammensagwärm.

00:00:37: Daraus ergibt sich eine Haltung Case by case ohne Wiederholung, ohne bevorzugtes Material, ohne Stilzwang.

00:00:44: Für ihn sind Grundrisschnitt und der Zwischenraum entscheidend Denn dort entstehen Beziehungen unter Atmosphären.

00:00:49: Seine Projekte werden weitergebaut statt ersetzt transformiert statt gelöscht, Umbaukultur als Haltung.

00:00:55: An der HFT Stuttgart versteht er Lehre – es ist ein Prozess, der durch Offenheit, Praxisnähe und interdisziplinäres Denken lebt.

00:01:03: In Venedig wiederum hat er mit dem Salon Verde einen Ort ins Leben gerufen, der Gespräche, Workshops und eine kleine Winterschool verbindet.

00:01:10: Ein guter Zeitpunkt für einen Besuch bei meiner Kollegin Wiebke Becker und mir Anna Otto-Sebecek im Jungen Talks Podcast.

00:01:17: Herzlich willkommen!

00:01:19: Hallo und herzlich willkommen beim heutigen Jungen Architecture Talks Podcast.

00:01:24: Wir freuen uns sehr, dass du heute bei bist, Reif!

00:01:27: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:28: Ich bin gern über euch.

00:01:29: Danke Wipke, Dracana und wir gespannt

00:01:31: haben.

00:01:32: Wir haben heute eine Reihe von Themen aber bevor wir tiefer einsteigen, starten wir erstmal mit einer Einordnung.

00:01:38: Wo beginnt für dich eigentlich ein Projekt im Kopf?

00:01:41: Im Ort oder in der Aufgabenstellung?

00:01:44: Es hängt davon ab, case by case.

00:01:46: Mal ist es so mal das ist anders als die Projekte die zu uns kommen.

00:01:51: Die sind meistens verbunden mit einer Aufgabenstellung, in diesen Projekten ganz so sehr konkret arbeiten.

00:01:56: Das einfachste Beispiel ist ein Wettbewerb.

00:01:58: da gibt es konkrete Bedingungen und es gibt auch ganz freie Themen im Projekt, die wir uns sozusagen selber suchen.

00:02:05: Wenn wir das Gefühl haben man könnte an einer bestimmten Stelle etwas verändern vielleicht etwas verbessern wenn wir Chancen sehen ihr Lebensräume zu verbessern oder nur Kleinigkeiten umzubauen, weiterzubauern und weiterzuentwickeln.

00:02:19: Dann machen wir das eben selbst, dann beginnt es im Kopf oder mit der Erfassung, mit dem Blick.

00:02:23: Und alles andere ergibt sich natürlich konsequent direkt im Anschluss.

00:02:27: Also alles hängt natürlich mit allem

00:02:29: zusammen.".

00:02:30: Du sagst, Architektur ist unheimlich komplex – vieles hängt mit allem gemeinsam!

00:02:36: Was ist da für dich der erste Moment auch im Entwurfsprozess in dem diese Komplexität eine klare Richtung bekommt?

00:02:44: Das ist ganz oft vom Zufall bestimmt.

00:02:48: Für mich persönlich ist es extrem wichtig, den Ort zu können wirklich da zu sein hinzufangen und das nicht nur einmal.

00:02:56: Beim ersten Besuch fasse ich vielleicht so die Umgebung und das große Ganze verstehe aber noch nicht genau wie der Ort an dem wir vielleicht bauen sollen in sich funktioniert oder was es da bisher so gibt.

00:03:09: Und dann ist es meistens gut wenn man ein Tag später nochmal da ist etwas tiefer eintaucht in die Qualitäten dieses Ortes, in das was schon da ist und versteht woran man vielleicht anknüpfen kann.

00:03:23: Wenn es ein leeres Grundstück ist irgendwo auf der freien Wiese ist es meistens schwieriger eine eigene Antwort zu finden auf den Ort weil dieser Ort praktisch nicht besteht als wenn es einen Kontext gibt.

00:03:37: aber der Ort ist sehr wichtig und dann geht's eigentlich so gleich.

00:03:40: in den Losprozesses können erstes Gizzen sein während der Zugfahrt zurück oder im Café nebenan Texte, also irgendwelche Stichworte die dir einfallen und so formt sich ganz schnell.

00:03:52: So einen gespinzt von Eindrücken, von Bildern.

00:03:56: Manchmal auch Referenzen, die einem gleich einfallen aus anderen Orten, in denen man vielleicht mal was Vergleichbares gesehen hat oder eine ähnliche Aufgabenstillung realisiert worden ist.

00:04:06: Und dann wird es eben konkreter im Büro und das beginnt bei uns immer mit Modellen.

00:04:12: sehr schnell wird es bei uns physisch.

00:04:15: Das sind dann Modelle im einfachen Maßstab mit einfachen Materialien und diese Modelle haben nicht die Aufgabe, den Bauherren zu überzeugen durch ihre Repräsentationsqualität sondern diese Modellen haben die Aufgabe als Entwurftool zu wirken.

00:04:29: also sie verdeutlichen uns die Dreidimensionale Zähne, Sie verdeutliche uns aber auch vielleicht Materialien, Materialwechsel wichtiger oder weniger wichtiger Elemente in einem Konzept Einfach dadurch, dass wir unterschiedliche Materialien miteinander collagieren.

00:04:44: Diese Collagen im kleinen Maßstab, im frühen Stadium unter denen sich alle Beteiligten im Team immer zu Beginn noch etwas völlig unterschiedliches vorstellen das ist ein sehr wichtiger Ansatz.

00:04:56: also die ersten Modelle setzen sozusagen die Fantasie jedes einzelnen frei und dann wird weitergearbeitet und schnell verdichtet nach diesen ersten Verdichtungsstudien.

00:05:06: das geht wirklich sehr schnell setzen wie uns gemeinsam mit den Ingenieuren, mit den Experten an den Tisch, von denen wir glauben das so wichtig sind und versuchen zu einem sehr, sehr frühen Zeitpunkt auch deren Perspektive in solche Projekte einzubinden.

00:05:20: Und es hat dann zur Folge dass die Projekте immer ganz gleich worum es sich handelt zu einem ziemlich frühem Zeitpunkt sehr viele Inhalte haben und zwar nicht nur die rein architektonisch formalen Inhalts der Städtebau oder Fassaden Materialien oder sowas eher sekundär sondern es geht um Dimensionen und Formen um die Zwischenräume zwischen den Nachbarn und uns oder dem, was wir als Freiräume entwickeln wollen.

00:05:46: Deswegen sind die anderen Kollegen extrem wichtig.

00:05:50: Und erst danach geht es dann in die detaillierte weiterer Ausarbeitung zu Beginn, wo wir den Fantasierraum der einzelnen Beteiligten sehr groß halten.

00:06:00: Das geht durch solche abstrakten Anwurfskonzepte ganz gut.

00:06:04: Aber diese Multiprofessionalität viele Disziplinen frühzeitig an einen Tisch bringen, ist ein wichtiger Aspekt bei allen Problemen.

00:06:14: Du hattest gerade auch Materialien genannt?

00:06:16: Lass uns einmal bei dem Stichwort bleiben!

00:06:19: Bei euch fällt auf dass die Materialien keine ästhetischen Vorlieben bedienen sondern sie scheinen eigentlich die logische Konsequenz im jeweiligen Projekt zu sein.

00:06:28: Worin zeigt sich für dich eine gute materialbezogene Entscheidung?

00:06:32: Ja ich finde das muss man so gut beschrieben.

00:06:35: Sie haben was mit dem Projekt zu tun und sind immer aus diesem Projekt herausentwickelt.

00:06:38: Also es gibt ja meistens übergeordnete Begriffe, als nehmen wir ein Beispiel Grammar, das wir in Anberg gebaut haben zusammen mit François Choudard.

00:06:48: die Aufgabenstellung des Projekts war eine große Produktionshalle mit der Integration des Engineering für Möbelprodukte.

00:06:57: Ein langes Haus, dreihundert Meter lang, fünfzig Meter breit, Amurant eines Naturschutzgebiet So, das könnte man sagen.

00:07:06: Ganz einfach!

00:07:06: Wir bauen einen Tragwerk und machen das ganz flexibel.

00:07:09: Man redet über flexible Architekturen und mobile Wandkonstruktionen, unabhängige Leitungsdraßen oder Infrastruktur-Draßen, reden über logistische Notwendigkeiten und den Wärmeschutznachweis oder so etwas... Aber das war nicht unser Thema sondern es war klar, dass Raumprogramm musste abgebildet werden der Grundrismus funktionieren, das Dach muss dicht sein ist ja alles klar.

00:07:36: Sehr verständlich.

00:07:37: und natürlich muss auch Systeme sein.

00:07:40: Das sind alle Selbstverständlichkeit über die man nicht gesondert nachdenken muss.

00:07:43: Viel wichtiger war es uns diesen Ort zu erfassen und es war eben ein Gewerbegebiet.

00:07:49: aber dieses Gewerbegebiet war relativ neu eingerichtet auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, der lange nicht mehr genutzt worden war.

00:07:57: Und jetzt war es im Gewerbegebiet, nur grenzte unser eigenes Großstück direkt an die verbliebenen Teile des Naturschutzgebiets.

00:08:06: Das ist natürlich ein spannender Raum.

00:08:09: Wenn man sich den genauer ansieht, merkte man da ist die Erde ziemlich ungewühlt worden durch irgendwelche Panzerfahrten.

00:08:15: Da hat das Unterstehen nach oben gedreht und da liegen dicke Felsbrocken, die vielleicht mal ganz woanders gelegen haben flankiert von Waldstücken.

00:08:24: Diese Bilder, die wir gesehen haben, prägen sich ein und deswegen haben wir mehr mit dem Thema Fels gearbeitet.

00:08:31: Das war so das, was ich hier rauskostet hätte.

00:08:33: Wir schmeißen da jetzt ein Stein rein und dieser Stein, der Fels hat dann dieses Raumprogramm ja aber es muss ein Fels sein.

00:08:40: Es wäre wahnsinnig lange mit dieser Frage befasst wie können wir einen Fels bauen ohne dass wir irgendwelche Abdrücke nehmen von dem naturalistischen Felsen oder nachgießen in Beton?

00:08:56: Wie können wir die Idee dieses Felses abstrahieren und implementieren in diesem Naturpark sozusagen.

00:09:04: Und dazu war es dann eben erforderlich, eine entsprechende Formsprache, ein Materialsprache zu erfinden.

00:09:10: In dem Fall waren's vorgefertigte Betonteile die mit einer ganz bestimmten Textur relativ grob vorformuliert worden sind um gefertigt worden sind und die wir dann in unterschiedlicher Drehung auf der Baustelle verwendet haben.

00:09:25: Sie war da bei ca.

00:09:27: Also mit einem und demselben Teil hatten wir zwei Möglichkeiten.

00:09:29: Das haben wir dann zweimal gemacht, das dann mehrfach miteinander vertauscht und in unterschiedlichen Rhythmen eingebaut.

00:09:36: Und so ergab sich ein Bild, dass keine Serialität hat sondern irgendwie etwas Freires ist und tatsächlich an sowas ähnliches wie einen geschliffenen Stein oder ein Stück Kohle oder irgendwas Ähnliches stark erinnert.

00:09:50: Das Ganze wurde dann eingebunden in eine sehr plastische Landschaftsgestaltung die Erdhügel an die Fassade herangeführt hat und so wellenförmig, sozusagen anbrannten Lassen gegen diesen Felsen.

00:10:04: Und an manchen Stellen gibt es dann vororientiert Baumpflanzung und einer wieder nicht.

00:10:08: Plötzlich hat mal das Gefühl ja, dass ist jetzt doch ein bisschen mehr als eine Produktionshalle, der zählt ein bisschen.

00:10:16: Hat aber nicht mehr gekostet sondern nur noch das Nachdenken war notwendig.

00:10:22: Spannend!

00:10:24: Viel deiner Projekte, die entwickeln sich über Jahrzehnte ja auch weiter.

00:10:29: Was lernt man über die eigene Architektur?

00:10:32: Wenn man sie später wieder anfasst, transformiert oder aber sogar mit einer neuen Hülle versieht?

00:10:39: Naja hoffentlich entwickeln Sie sich über jahrzehntelweiter.

00:10:42: also wenn wir über Sustainability diskutieren und das tun alle dann muss man vor allen Dingen die Schönheit der Gebäude beachten Als was schön ist, schützen wir ja und sorgen dafür dass wir lange Freude daran haben.

00:10:56: So geht es mit Gebäuden.

00:10:57: eben auch wenn die Wolle gut sind.

00:10:58: Schön sind für die Menschen das Mögen dann schützen sie oder entwickeln sich weiter.

00:11:02: Brauen Sie mal um und so, das ist ganz wichtig.

00:11:05: Zweiter Punkt ist Was lernt man?

00:11:07: Wenn man's fertig gemacht hat?

00:11:09: also der erste Lernprozess setzt sofort an.

00:11:11: eine Nachfertigstellung.

00:11:12: Man weiß gleich was man hätte anders machen können Und was man beim nächsten Mal anders machen würde Ist normal.

00:11:19: Da darf man sich nicht ärgern und man muss es nur registrieren.

00:11:23: Und dann ist tatsächlich so, dass ich wahnsinnig gerne unsere alten Projekte besuche.

00:11:29: Ich fahre einfach gerne hin und gucke mir das an.

00:11:32: Und ich will fast sagen bei allen Projekten kann man sagen sie altern sehr gut.

00:11:37: Ich habe das Gefühl, ich weiß nicht ob es anderen auch so geht.

00:11:39: Manche Kommentare legen das nahe sind zeitlos.

00:11:43: Sie altern formal gut und konstruktiv auch weil konstruktiv richtig gebaut sind, also mit den Dachüberständen einer richtigen Stelle und so weiter.

00:11:51: Und mit den Fundamenten und den Sockel in darum, wie sie braucht, ganz simple Dinge die jeder Handwerker über Jahrhunderte gelernt hat, die sind ganz wichtig.

00:12:00: dann bleiben die Häuser in einem guten Zustand.

00:12:03: Jetzt ändern sich natürlich Anforderungen an Produktionsprozesse, an Betriebsabläufe usw.

00:12:08: Dann ist es immer ganz gut wenn ein unternehmern mittelständisches Unternehmen das Haus nicht komplett abreißen muss sondern man kann es umbauen weiterbauen kann.

00:12:18: Die Projekte haben wir fünfmal weitergebaut und ergänzt, dann gibt es Projekten die man in einer komplett neuen Hülle ausstatten.

00:12:25: Klar ist natürlich andere Wärmeschutzanforderungen in der Zwischenzeit also eine energetische Frage führt bei manchen Eigentümern und Bauern dazu das Projekt komplett zu überdenken.

00:12:37: sie rechnen sich das klippung klar durch und ich habe da eine andere Anforderung.

00:12:40: Wir haben wirklicherweise großpotenziale Energieeinsparungen.

00:12:45: Sie sitzen sich damit auseinander und verständlich fließen dann alle die Aspekte ein, von denen wir glauben dass sie zu einer Verbesserung des Gebäudes fühlen.

00:12:54: Das ist nicht nur einfach eine Renovierung und es ist nicht nun ein Facelift sondern wir wollen dann schon zum Ausdruck bringen das sich vielleicht auch die gesamte Denke etwas weiterentwickelt hat.

00:13:04: Und das kann das Gebäude zeigen.

00:13:07: Mir so ein Haus für den zwanzig Jahre alt ist meist die Belegschaft auch schon wieder eine andere und bekommt einen neuen Ort mit dem sie sich wieder identifizieren kann.

00:13:16: Und so entwickelt sich das permanent weiter und es ist eigentlich eine ganz schöne Sache, wenn ein Gebäude nicht entfernt werden muss sondern man am gleicher Stelle mit der gleichen Grundstruktur Neues installieren kann.

00:13:28: Jetzt

00:13:30: wurde ja nochmal ganz deutlich Umbaukultur.

00:13:32: Ist für dich also eine Haltung?

00:13:33: Was braucht es denn damit weiterbauen insgesamt in Deutschland nicht?

00:13:37: die Ausnahme bleibt

00:13:40: Also ich glaube die Ökonomie wird das entscheiden.

00:13:44: viel zu teuer ein Haus anzureißen und durch ein neues Gebäude zu ersetzen, dann muss das neue Gebäuse schon wahnsinnig viel mehr können als das alte.

00:13:53: Und das ist ganz oft überhaupt nicht der Fall.

00:13:56: Es geht sicher nicht darum einer modischen Erscheinung zu folgen und dafür den ganzen Gebäuden zu entfernen sondern es geht immer darum herauszufinden was so ein Gebäudes oder eine Struktur kann.

00:14:07: Dafür ist natürlich wenn man neu plant extrem wichtig dieses umbauen und das Weiterbau von vorneherein zu berücksichtigen.

00:14:18: Und dass es ja nichts neu ist, also wir finden da überhaupt nichts Neues, sondern das haben andere Generationen vor uns immer schon so gemacht.

00:14:26: Ich bin jetzt gerade in unserem Büro im Berlin.

00:14:28: Das ist eine Etagenfabrik aus dem neunzehnten Jahrhundert tragende Wände große Fenster nur eine Stütze in der Mitte des Raumes und rumherum zweihundert oder zwanzig Quadratmeter frei verfügbare Fläche die man irgendwie gliedern kann.

00:14:43: Hier gab es eine Wäscherei, hier gab es ein Klavierfabrik.

00:14:48: Hier gab's verschiedene Planungsberuß, im Moment sind hier viele Grafik- und Designunternehmen untergebracht.

00:14:55: Wir wohnen hier, man kann alles Mögliche tun und kann es leicht wieder verändern ohne in die Substanz des Gebäudes einzugreifen.

00:15:02: So haben Menschen immer schon gedacht, weil die Ressourcen begrenzt waren bei das Material nur einmal eingesetzt werden konnte und es hat niemand daran gedacht, dass man wirklicherweise abreißt um was Neues zu errichten.

00:15:14: Sondern selbstverständlich hat man so geplant das man uns jederzeit verändern konnte.

00:15:18: Da müssen wir einfach zurück zu diesem Denken.

00:15:22: dieser permanente Wunsch alles zu erneuern und altes durch Neues ersetzen wird ja nicht zu einer Verbesserung.

00:15:29: Er führt vielleicht zur Veränderung aber nicht zu einem Verbesserungen.

00:15:32: Verbessern kann man auch das schon vorhanden.

00:15:35: Das ist eine Frage des Mindset und nichts anderes.

00:15:39: Interessanterweise pfledieren ja die meisten Menschen genau dafür, Ressourcen bewusst umzugehen mit allem was man verwendet, Recycling zu betreiben, das zirpuläre Bauen ist plötzlich der heiße Scheiß!

00:15:55: Das muss man unbedingt machen.

00:15:57: Gleichzeitig rennen alle zur Primark und kaufen sich Kistenweise Klamotten, die sie schon in zwei Wochen wieder wegwerfen.

00:16:05: Da passt irgendwo im Mindset etwas nicht zusammen.

00:16:07: Das meine ich damit, also das ist entscheidend und da sind die Alpen eben gar nicht so wird gewesen sondern wir haben an die Zukunft gedacht bei dem was sie getan haben Und nicht nur an morgen sondern auch an übermorgen.

00:16:21: Ja, da ist eine Menge dran was du gerade gesagt hast.

00:16:25: Wenn mir den Blick jetzt nochmal wenden auf ein ganz anderes Feld was ja dich auch ganz stark umtreibt.

00:16:30: Du nennst die Professor auch ein Inspirationsfeld.

00:16:35: Was inspiriert dich im Besonderen mit dem Umgang jetzt auch mit deinen Studierenden oder was fordert dich da auch heraus, Reif?

00:16:42: Ja also das ist das Schöne.

00:16:44: In der Lehre sind ja total frei bei dem, was wir machen.

00:16:47: Wir können Aufgaben auswählen die wir stellen wollen.

00:16:50: Wir kann die Lehrformate selbst gestalten.

00:16:54: Das ist außergewöhnliches Privileg und gibt es sonst die Möglichkeit Aufgaben zu stellen Die nicht mehr für uns selbst sondern vielleicht auch für uns als Gesellschaft interessant sind, die wir in einem Büro gar nicht bearbeiten können.

00:17:09: Aber das finde ich Zeit und nicht die Ressourcen haben.

00:17:12: Das können wir aber mit unseren Studenten machen und vor allen Dingen sie herausfordern weiterzudenken – die Gängigen und die eingeübten Denkschemata zu verlassen, zu verstehen wie vielleicht andere Generation von Architekten vorher mal gedacht und weiterentwickelt haben, Jean-Claude zum Beispiel oder auch andere.

00:17:33: mit einem möglichst freiten Denken eigene Wege zu finden.

00:17:38: Keine Angst davorzuhaben, etwas falsch zu machen sondern wir testen.

00:17:42: es ist ein großes Testfeld und das finde ich macht großen Vergnügen.

00:17:48: zum einen bringt aber auch alle Beteiligten wesentlich weiter weil wir gelöst von praktischen ökonomischem verwaltungsrechtlichen Themen an Architekturthemen arbeiten können, die wirklich wichtig und interessant sind.

00:18:06: Und das wiederum ist hilfreich für die Studenten auf der einen Seite.

00:18:09: Auf der anderen Seite ist es hilfreich für unsere praktische Arbeit im Büro, denn wir profitieren natürlich auch davon.

00:18:16: Darüber hinaus haben wir bei uns eine sehr sympathische Fakultät und ambitionierte Kollegen mit denen die Diskussion auch Spaß macht.

00:18:25: Wir haben noch ein Zitat von dir dabei.

00:18:27: du sagst wir simulieren die Realität.

00:18:30: Was ist denn die wichtigste Realität, die Hochschulen heute vermitteln müssen?

00:18:35: Ich glaube dass die Zeit der großen Architekturstars und der Einzelperson mit bestimmten Images zu Ende geht.

00:18:46: Unsere Aufgaben sind so hoch komplex darüber hat man ja schon kurz gesprochen das du sie alleine nicht bewältigen kannst.

00:18:52: ich glaube es ist wichtig dass wir alle Optionen die uns zur Verfügung stehen frei Unvorhalbungen nutzen und dazu erzählt vor allen Dingen die Expertise anderer Fachleute, Ingenieure, Designer, Landschaftsarchitekten, Gärtner.

00:19:10: Menschen mit der Architektur leben müssen.

00:19:15: Diese Menschen sind extrem wichtig in einem kreativen Prozess und das muss trainiert werden.

00:19:21: Das trainieren wir bei integrierten Projekten.

00:19:24: Das ist das Kernstück unserer Lehre an der AfD Und wir haben das ausgedehnt auf neue Formate, die wir MAKE nennen.

00:19:33: Also machen und es setzt sich zusammen aus MA für Master aus Architektur, KE Klima Engineering und gleichzeitig sind sie die Bauingenieure von der Nachbarfakultät und dort wird dann in Teams zusammengearbeitet mit völlig unterschiedlichen Personen, die kennen sich nicht wenn wir mit den Projekten beginnen sondern Sie lernen sich kennen Sie lernen sich schätzen, weil wir sie alle auffordern frühzeitig im Entwurfsprozess mitzuwirken.

00:19:59: Also auch die Ingenieure müssen mitwirken, man wird sich niemals zurücklehnt und sagt mach du das bei den Entwurf fertig und anschließend komme ich.

00:20:06: denn das ist eine Denkweise wie wir es ja gerade bewinden wollen also dieses sehr sehr frühe Zusammenwirken Das Bewusstsein jedes einzelnen Ich kann einen guten Beitrag leisten Auch wenn's um ein Wohnhaus geht Und ich bin Ingenieur Dass das bewusst sein muss entstehen.

00:20:21: Gleichzeitig lernen sie miteinander zu kommunizieren.

00:20:24: Die Sprache, die Architekten, die Sprache der Ingenieure unterscheidet sich untereinander und beide Sprachen unterscheiden sich von unserem normalen sprachlichen Übergang.

00:20:34: also das alles muss man trainieren um selbstbewusst das Studium zu verlassen und anschließend in die Praxis einzusteigen.

00:20:42: Das ist mein vorrangiges Ziel.

00:20:44: ich möchte dass die Studenten die uns verlassen aus dem Bachelor oder aus dem Master dass die ein großes Selbstbewusstsein mitnehmen, selbst wenn sie nicht alles wissen.

00:20:55: Zumindest sich klar darüber sind, dass sie alles können und sich alles aneignen können und wissen wie und wo es geht.

00:21:03: Das ist das Ziel.

00:21:05: Du sagst ja auch, dass die digitale Generation grundsätzlich anders denkt, manchmal inspirierend aber manchmal überfordert?

00:21:13: Welche Fähigkeiten, neben denen die du gerade schon beschrieben hast, brauchen denn junge Architektinnen heute dringender als es vielleicht auch frühere Generationen gebraucht haben?

00:21:23: Na ich glaube die Fähigkeit bleiben immer die gleichen.

00:21:26: Selbstverständlich ist es völlig unabdingbar mit den neuen Tools zu arbeiten und da meint man jetzt nicht irgendwelche CAD-Programme sondern wirklich auch KI.

00:21:36: also dieses Planen und Bauen wird sich total verändern durch KI und zwar in einer sehr kurzer Zeit.

00:21:42: Darüber muss man sich bewusst sein.

00:21:43: Das ist eine große Chance, glaube ich, weil es uns die Möglichkeit bietet, uns oft wesentliche zu konzentrieren und das Wesentliche ist der Lebensraum den wir gestalten.

00:21:53: Und es ist ja Umgang mit anderen Menschen und mit der Natur, bei den Naturräumen.

00:21:58: Denn alles was wir tun um bauen, ist natürlich immer ein Eingriff in einen Naturraum.

00:22:03: also sich das bewusstzumachen, sich mit diesen Fragen stärker auseinanderzusetzen, Lösungen dafür zu finden und zwar Selbstgefunden die Lösung, nicht KI generierte Lösungen.

00:22:16: Also das Bewusstsein des eigene Bewusstseins zu schärfen weiterzuentwickeln ist wichtig.

00:22:21: Das war es aber immer schon.

00:22:23: Es ist nicht eine Herausforderung an die digital natives sondern es war immer schon so und da ist es hilfreich zu beobachten sehr genau hinzusehen wie bestimmte Details aussehen sehr genau hingezogen Häuser konzipiert sind, warum ein Gebäude gut funktioniert oder warum nicht.

00:22:42: Warum das eine Haus möglicherweise schneller Schaden nimmt durch Witterung als andere, das zu verstehen.

00:22:49: und da sind so einfache Dinge, die skizzieren tatsächlich nicht mit der Kamera herumlaufen und knipsen denn nur wenn der Stift in der Hand ein Gebärde abbildet muss man sich überlegen was man eigentlich darstellen will und damit ist zumindest dieser Zeichenprozess einmal durchs Gehirn gelaufen.

00:23:08: Nicht vom Auge direkt in die Hand, sondern einmal durch das Gehirnen und das passiert beim Knipsen eben nicht.

00:23:13: Also Wahrnehmung schärfen, Wahrnehnungen trainieren ich glaube dass ist ganz wichtig.

00:23:17: Sensibilitäten entwickeln für die Bedingungen von Leben und von Zusammenleben.

00:23:22: auch die Fragestellungen wie können wir unsere Städte eigentlich künftig konzipieren?

00:23:27: Und Wie müssen Städter aussehen damit sie gut altern können damit sich gleichzeitig von allen Menschen jeder Generation gut genutzt werden können und sie eine hohe Lebensqualität bereitstellen.

00:23:41: Das sind ja die Aufgaben von den Architekten und Stadtplanern, also wer soll das sonst machen?

00:23:45: Ja da hilft es.

00:23:47: wenn wir die technischen Mittel so einsetzen können dass Routineaufgaben wie Baukonstruktion oder solche Dinge von den zäherten System-KI Formaten übernommen werden können, dann sind wir uns keine Zeit damit rauben.

00:24:02: Das ist ja das Gute, dass dann eben Zeit für diese kreativen Dinge und fürs nochmal genauer hinschauen.

00:24:07: Für das Bewusstsein dadurch auch im Idealfall wirklich freigesetzt werden.

00:24:13: Lass uns aber noch mal zu einem ganz anderen Projekt kommen, dass weder Klassisches Büro noch Ausstellung ist – das ist der Salone Verde!

00:24:21: Und er ist eher ein kultureller Resonanzraum.

00:24:25: Welche Frage stand am Anfang dieses Ortes?

00:24:31: überhaupt dort etwas zu machen, ist in völlig anderen Zusammenhang entstanden.

00:24:37: Das war in den USA.

00:24:39: Wir haben zeitweise in der USA gelebt und dann wurde ein School of Design, konnte ich unterrichten über einen Semester.

00:24:45: Und sich dann durchaus die Frage im Raum vielleicht in den USA zu bleiben.

00:24:49: Es war einfach wahnsinnig kollegial!

00:24:51: Es war schön, es war eine tolle Lebensumgebung in der Nähe des Atlantik.

00:24:56: Es gab eine toelle Nachbarschaft, mein Eindruck Einschätzung Amerikas und Amerikaner hat sich in dieser Zeit total verändert.

00:25:06: Und ich hatte große Lust, noch Zeit dazu zu verbringen und vielleicht auch ein paar Jahre da zu verbringen.

00:25:11: Die Frage war dann wenn wir zurückgehen?

00:25:13: Dann müsste es irgendwas geben was zusätzlich ist also nicht nur Hochschule oder Büro sondern das muss irgendein Projekt dazukommen etwas was diese Lebensqualität in Rhode Island kompensieren kann die dann eben nicht mehr zur Verfügung steht.

00:25:26: Durch meine relativ frühe entwickelte Affinität zu Venedig war das gleich klar.

00:25:30: Es musste irgendwas in Venedigg sein und wir hatten Glück, dieses Gebäude zu finden, dass seit vielen hundert Jahren nicht renoviert war.

00:25:39: Und sozusagen kurz vor dem Zusammenbruch stand ... Ja und der erste Idee war dann natürlich sehr schnell renovieren und fertig machen.

00:25:48: Am besten mit einer guten kompakten Brautruppe im guten Team aus Berlin.

00:25:54: Die wissen Wohin wir wollen, wie das Projekt schnell durchziehen können.

00:25:59: So dass wir innerhalb von drei bis sechs Monaten die Renundierung durchgeführt haben und dann kann man damit beginnen dort Ausstellungen zu entwickeln oder Workshops durchzuführen.

00:26:08: Das

00:26:08: war der erste Gedanke!

00:26:10: Und was kam dann?

00:26:12: Dann kam Stopper Intendenza.

00:26:15: Das ist das erste Wort, das ich gelernt habe... ...das ist der Vorstand der Denkmalschutzbehörde Und die haben als allererstes klar gemacht, dass wenn wir an den Wänden etwas verändern.

00:26:26: Also wenn wir die deformierten oder zum Teil auch zerstörten Bauerwerksteile austauschen wollen das natürlich tun können.

00:26:33: aber das müssten wir dann tun mit Ziegelstein wie so in etwa dasselbe Alter haben also circa acht hundert Jahre.

00:26:41: Das können die Berliner schon mal nicht mehr.

00:26:43: und es wurde relativ schnell klar Nicht einmal mit italienischem Bauunternehmen, sondern eine Brosthandwerke aus Venedig.

00:26:51: Denn man kann nicht ohne Weiteres mit einem Autokran im Material den anliefern, sondern man muss es schon mit dem Boten irgendwie organisieren.

00:26:58: Die gesamte Entsorgung ist völlig anders.

00:27:01: Und so wurden dann eben Steine ausgetauscht und dieser venezianische Bauunternehmer, der war das was für die Problematik gleich heruntergespielt.

00:27:09: Das ist auch für ihn selbstverständlich dass man das machen kann und dass man es tut und er hat auch keine Probleme von anderen Baustellen entsprechende Ziegel zu beschaffen.

00:27:17: Irgendwo wird es ausgebaut, so ist das in Benedicht, man baut was aus oder um und wird woanders wieder eingebaut.

00:27:22: Das wird natürlich nicht weggeworfen, sondern werden gesammelt und woanders eingebult.

00:27:25: Und so kamen dann die ersten fünfundzwanzig Steine und Ziegel von der einen Baustelle zu uns.

00:27:31: Das Problem war wir mussten so ungefähr tausend, fünfundhundert oder tausender Steinen austauschen.

00:27:36: Das reichnete sich da ab, dass sehr lange dauern wird.

00:27:39: So hat sich das Tempo völlig verändert.

00:27:43: Für mich bedeutete das dann auch wirklich nochmal ganz neu diesen Ort denken und den erst mal kennenlernen.

00:27:51: Also je länger es dauerte, desto mehr Gelegenheit hatte ich ja im Ort kennenzulernen.

00:27:54: jeden einzelnen Stein anzusehen jetzt als eine Graffiti da ist im Laufe der Jahrhunderte irgendwo entstanden ist zu erkennen die Historie ablesen zu können aus dem was man vorfindet.

00:28:07: Es war oder ist heute noch ein extrem spannendes Projekt Und so ist das entstanden und es ist ganz langsam vorangegangen.

00:28:14: Wir haben uns wirklich mit jeder Fragestellung, wie werden wir die Wände behandeln?

00:28:18: Wie wollen die Fußböden behandeln, wie wird beheizt oder wie wird gekühlt?

00:28:20: Was machen wir mit dem Tragwerk?

00:28:21: Wie wird es verstärkt?

00:28:23: Tauschen wir etwas aus oder nicht?

00:28:25: Wie behandeln wir die Oberflächen im Innenhof und welche Nutzung solls eigentlich haben?

00:28:30: also all diese Themen wurden dann oft.

00:28:34: Wir haben es mit Freunden diskutiert.

00:28:36: Über so eine lange Zeit gewinnst natürlich auch Freunde in so einem Ort und haben viele Fragen gemeinsam vor Ort diskutiert, bis es am Ende so geworden ist wie es jetzt ist.

00:28:47: Kleine Schritte müssen wir ja noch ergänzen und das ist die Geschichte des Ortes.

00:28:51: Und am Anfang dachte ich, es kommen wir hierher.

00:28:55: Wir wissen ja, wie's geht und verändern mal schnell den Ort.

00:28:58: Am Ende war es dann so dass der Ort mich tatsächlich verändert hat.

00:29:01: Das Denken sehr stark verändert hat und auch vieles, was an Wissen oder Ankenntnissen bei mir eigentlich vorhanden war.

00:29:10: Teilweise schon seit meiner Kindheit wieder frei geworden hat.

00:29:14: Ich bin gespannt!

00:29:15: Wir haben uns ja im Sommer dort getroffen und ich kann mich sehr genau in Sinn auch an eine Geschichte die du mir da erzählt hast und ich habe ja gesehen wie deine Augen leuchten wenn du über diesen Ort sprichst oder eben über die Details die ihr dort berücksichtigt habt, die Zusammenarbeit mit den dort ansässigen Handwerkern Und das kann ich mir gut vorstellen, dass es dann auch eine Menge mit dir wirklich gemacht hat.

00:29:37: Weil's einfach traumhaft ist und wer noch nicht da war – das lohnt sich auf jeden Fall!

00:29:42: Wir kommen langsam schon zum Abschluss des Podcasts aber haben noch eine persönliche Frage wie immer mit dabei.

00:29:49: Ralph, welches Gebäude des Zeitgeschehens hättest du gerne entworfen?

00:29:53: Es gibt vielleicht zwei Gebäuden oder drei, die mich stark beeindruckt haben lange bevor mit der Architektur begonnen habe oder begonnen, aber architekt zu studieren.

00:30:04: Das erste war das Musiktheater in Gelsenkirchen von Werner Ruhnau.

00:30:08: Ein fantastisches Gebäude aus den Sehnen und Sechzig, das eine komplett neue Raumkonstellation realisiert hat und vor allen Dingen geprägt wird durch große Kunst von Yves Klein, Jean-Tan Gelie, Uecker und anderen, mit denen Ruhnau über Jahre dort zusammengelebt gearbeitet und das Projekt realisiert hat.

00:30:31: Dieses Haus hat mich berührt, als ich das erste Mal da war mit drei Jahren zum Weihnachtsmärchen.

00:30:36: Das war sehr eindrucksvoll, dass Architektur in diese Räume etwas bewirken können – es hat ziemlich nicht vergessen noch lange bevor ich überhaupt wusste, dass dieses Wort Architektor überhaupt existiert.

00:30:47: Das zweite ein paar Jahre später war das Rathaus im Mahl von Bakema.

00:30:53: Ich glaube, ich war sieben Jahre alt und dort zu einem Klavierwettbewerb Jugend musiziert.

00:30:59: Dieses Haus hat mich wahnsinnig beeindruckt und ich bin die ganze Zeit rumgelaufen, habe mir das angesehen.

00:31:04: Das ist wirklich fantastisch und bedeutete für mich aus dieser Kinderperspektive irgendwie die große Weiterwelt.

00:31:10: Das hat mich sehr stark beeindrucket und ich glaube zu der Zeit ist da schon was getriggert worden.

00:31:15: also ich war eigentlich von dem Moment für die Musik verloren aber dann wird er für die Architektur bereit Und ganz entscheidend, dann später kurz bevor ich mich jetzt tatsächlich für die Echtiktur entschieden habe war es diese erste Begegnung mit dem Sonto Kompetu.

00:31:32: Ich hatte das großen Glück Richard Rodgers zufällig in London im Restaurant zu treffen und mich quasi bei ihm bedanken konnte dafür dass er diesen Move zur Seite nochmal gegeben hat durch dieses Projekt und damit den Blick zeigt hat in die Echektur.

00:31:48: Ja, bei den beiden anderen Projekten ist es so Das Glück hatten, bei beiden Projekten in unmittelbarer Nachbarschaft selbst zu bauen und ich glaube das ist jedes Mal eine ganz gute Erkennung geworden.

00:32:01: Ja sehr schön!

00:32:01: Das ist doch ein schönes Schlusswort.

00:32:03: vielen Dank für den persönlichen Einblick.

00:32:06: Danke euch!

00:32:07: Vielen dank Reif und vielen danke für deine Zeit und auch die inspirierenden Worte und wir verabschieden uns bis zur nächsten Folge der JungTalks dem Architektur Podcast von Jung.